… ist eine Wissenschaft für sich und war meine grosse Baustelle im Sommer 2008. Ich wollte die Summe der Verbraucher so gering wie möglich halten und habe mich entschieden im Aufbau – so wie das Fahrgestell – mit 24 Volt zu betreiben. Geladen werden die Kabinenbatterien über eine zweite Lichtmaschine im Motorraum, die somit auch Ersatz für die Hauptlichtmaschine ist und einen echten Sicherheitsgewinn bietet. Fahrgestell und Kabine sind strom- und kabeltechnisch strikt getrennt, die Fahrgestellbatterien werden im Stand mittels Hauptschalter (Natoknochen) abgeklemmt, so dass es hoffentlich nie zu Startschwierigkeiten wegen Elektronenmangel kommt. Die Batteriekapazität der Kabine sollte für mindestens 4 Tage Standzeit reichen, danach kann ein kleiner 1,2 KW-Moppel das Aufladen übernehmen (haben wir aber noch nie gebraucht!), bevor der Motor gestartet werden muss.

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Solarzellen sind zwar nett und scheinen mittlerweile Standard für Reisemobile zu sein, richtig überzeugen tun sie mich bislang noch nicht – ich will doch nicht in der Sonne parken, damit die Kühlbox besser kühlt…. Unser Rezept: 2. LiMa für die Kabinenbatterien, Stromsparen :-) und für längere Standzeiten ein kleiner 1,2 KW-Moppel. Der hat auch den Vorteil, dass man zur Not leistungsstärkere Elektrogeräte wie Flex, Bohrmaschine oder Föhn ;-) betreiben kann.

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