Angefangen hat alles anno 1991 mit einem Canon EOS 500-Kit und einigen bescheidenen Versuchen mit Schwarz-Weiss-Entwicklung im heimischen Keller. Die digitale Revolution nahm ihren Lauf und mit Umweg über diverse kleine Digiknipsen gönnte ich mir im Herbst 2006 – Ausrede waren Modeaufnahmen für meine neue Yogakleidungskollektion – eine semi-professionelle Nikon D200.

d200

Eigentlich wollte ich einen Photographen anheuern, aber die erste Quotierung veranlasste mich zum Nachdenken und ich kam schnell auf den Gedanken, für den Preis mir eine gute Ausrüstung kaufen zu können. Damit hatte ich zwar immer noch keine Bilder, aber es lässt sich alles lernen… Es gibt ja genügend Bücher; ausserdem macht mir das Lernen, Ausprobieren und ‘Rumspielen’ einfach Spass.

Für die Portrait- und Modephotos gab es eine ganz einfache und auch günstige Linse: Nikkor 50mm.

nikkor_50

Schon auf der ersten Reise nach Thailand stellte ich fest, dass ich immerzu das falsche Objektiv auf dem Gehäuse hatte. Also wurden nach der Rückkehr das 18-55 mm und das 70-300 mm Objektiv gegen ein 18-200 mm Objektiv ausgetauscht. Profis frotzeln zwar, dass diese ‘Scherbe’ zwar viel, aber nichts richtig gut kann; zum Reisen ist es aber ein tolles Objektiv und ich bin bisher ganz zufrieden. Die allermeisten Bilder hier in dieser website sind damit entstanden.

nikkor_vr_18_200

Für das Blitzen in Innenräumen bzw für den Nahbereich bis ca 5 m kam noch ein Blitzgerät dazu, damit kann man schon recht gute Amateur-Bilder machen.

sb-600

Seit unserer Reise nach Kambodscha im Mai 2008 ist ein neues Objektiv in meiner Phototasche bzw an meinem Gehäuse: das AF-S DX Zoom-NIKKOR 12-24 mm 1:4G IF-ED. Puh, langer Name aber das heisst kurz: bessere Weitwinkel-Bilder speziell für meine Nikon D200.

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Ich weiss ja nicht, wie es euch geht, aber ein Zuviel an Ausrüstung nervt mich.
Wenn ich auf kurzen Trips unterwegs bin, habe ich nur meine D200 samt 18-200mm Objektiv an der Hand und eine leere Speicherkarte sowie einen Ersatzakku in der Hosentasche. Damit kann ich den ganzen Tag photographieren und zerre eben keinen Rucksack oder Tasche oder sonstwas herum. Am Liebsten würde ich mit einer einfachen, leichten, wasserdichten Point-and-Shoot-Kamera meine Bilder machen, hätte gerne ein unauffälliges Universal-Objektiv von 10 bis 500 mm Brennweite, einen Akku, der eine Woche hält, Speicherplatz für 10.000 Bilder und danach auf Knopfdruck die Bilder im Computer. Die Bilder sollten generell eine Auflösung und Farbbrillianz haben, dass man problemlos riesige Poster drucken bzw Dia-Vorträge in Gemeinde-Mehrzweck-Hallen machen kann. So Nikon, Canon und Co – macht das mal!