Vatertag und Männersachen

Die letzten 6 Wochen war es ja ein ‘wenig’ ruhig hier. Wer aber meint, ich hätte mich nur ausgeruht, der täuscht. De facto haben wir jeden Tag 12 – 14 h gearbeitet. Mein webshop sollte ja mit dem Lauf der Zeit Schritt halten und so habe ich ein wenig gebastelt. Das Ergebnis sieht man da www.zamkara-yoga-shop.de. Und da die viele Arbeit auch an Kraft und Nerven zehrte, belohnte ich mich (ein riesengroßes DANKE an meinen Schatz – ohne deine Hilfe wäre das nicht möglich gewesen!) mit einer kleinen Motorrad-Tour in die Dolomiten. Mein Freund Bernd hatte eingeladen, ich nutzte die Gunst der Stunde und verband das Angenehme (Motorrad faaaaahn) mit dem Nützlichen (Kunden besuchen, etc.) und setzte mich in den Flieger. Dank des schlechten Wetters waren wir allerdings nur 5 tapfere Recken mit ihren Eisenrössern, die dem grauen, kalten und regnerischen Wetter trotzen.

Nachfolgend ein paar Impressionen unserer Touren zwischen Bruneck, Lienz, Cortina D’Ampezzo und Brixen. Es war zwar kalt, aber die Kombis waren dicht und halbwegs warm. Und da ich sogar eine Griffheizung (tja, das Alter…) habe, waren die Finger sogar einigermassen warm…

Interessant war Tom’s Harley-Tuning: losvibrierte Teile werden entfernt…. Ob es was hilft?!

Auf dem Heimweg dann kurz vor Sterzing (Brennerpass) ein kleines Malheur – Strom komplett weg, das Motorrad springt nicht mehr an. Licht aus, wir fluchen und schieben nach haus….
Ich dachte schon an eine zusammengebrochene Batterie oder einen defekten LiMa-Regler oder eine defekte Blackbox oder einen kapitalen ‘Kurzen’ in meinem Kabelbaum dank zuviel Wasser von unten. Nach kurzer Überlegung rief ich den AvD (Automobilclub von Deutschland) an, deren Mitglied ich zufällig bin. 20 Min später kam tatsächlich ein Abschleppwagen und nach kurzer Inspektion der Lage bzw halbem Abbau des Tanks war die Ursache des Problems schnell gefunden. Die Verschraubung am Pluspol hatte sich gelockert und somit kam kein Strom mehr bei den Verbrauchern an. M6er Mutter eingesetzt – ich hatte sogar eine passende dabei – Polschuh festgeschraubt, Sitzbank und Gepäck verstaut und weiter ging es…. (Ist mir ja ein wenig peinlich – nach der Batterie hätte ich auch alleine schauen können…). Naja, jetzt wissen wir, dass der Schutzbrief hilft und der AvD auch kommt, wenn man sie braucht.

Nochmal ganz herzlichen Dank für die schönen Tage an Bernd, Tom, Beat, Paul und Klaus. Hoffentlich bis zum nächsten Mal!